22.09.2015

Rückblick und Ausblick auf 2016

Der erste Tag der Städtebauförderung war ein großer Erfolg: In 583 Kommunen mit rund 1.500 Veranstaltungen konnten sich mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher über die Städtebauförderung informieren und sich an der Entwicklung ihrer Kommune beteiligen.

Der Tag der Städtebauförderung ist eine Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern und den beiden kommunalen Spitzenverbänden Deutscher Städtetag und Deutscher Städte- und Gemeindebund. Ziel ist es, die Bürgerbeteiligung in der Städtebauförderung zu stärken und die Erfolge der Städtebauförderung noch deutlicher sichtbar zu machen.

Am 9. Mai 2015 fand der erste Tag der Städtebauförderung statt. Diese Premiere war ein großer Erfolg: Bundesweit haben sich 583 Kommunen mit rund 1.500 vor Ort organisierten Veranstaltungen daran beteiligt. Mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher haben die Vielfalt der Städtebauförderung erlebt. Auch in den Medien hatte der Tag der Städtebauförderung eine große Resonanz: Es gab etwa 2.500 Berichte in Zeitungen, im Fernsehen und im Rundfunk.

Der Tag der Städtebauförderung bildete die gesamte Vielfältigkeit des Förderprogramms ab: Kommunen aus allen Bundesländern haben teilgenommen, und alle Städtebauförderungsprogramme waren vertreten. Die kleinste Teilnehmer-Kommune, Heuberg in Baden-Württemberg, hat weniger als 500 Einwohner, mit Berlin, Hamburg, Düsseldorf, München oder Dresden waren auch die Metropolen vertreten. Ebenso waren die einzelnen Veranstaltungen sehr vielfältig. Sie reichten von Informationsständen über Ausstellungen, Stadtrundgänge, Fachveranstaltungen, Planungswerkstätten, Podiumsdiskussionen, Stadtteilfesten bis hin zu Baustellenbesichtigungen und der Einweihung von Plätzen. Damit konnte auf ganz unterschiedliche Weise dargestellt werden, wie die Städtebauförderung wirkt und welche Möglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger bestehen, sich an Maßnahmen der Stadtentwicklung zu beteiligen.

Dieses Engagement hat sich ausgezahlt: Der Großteil der Kommunen, 83 Prozent, ist der Meinung, dass sich die Teilnahme gelohnt hat. 93 Prozent der teilnehmenden Städte und Gemeinden gaben sogar an, dass sich das Verständnis für die Prozesse der Städtebauförderung verbessert habe und die Erfolge der Städtebauförderung in ihrer Kom­mune hervorgehoben werden konnten. Das ist nicht nur für die Initiatoren ein großer Erfolg, sondern auch für die Kommunen selber, denn 77 Prozent haben extra für den Tag der Städtebauförderung eine eigene Veranstaltung durchgeführt.

Gleichzeitig konnten die Kommunen auch viele Mandats- und Funktionsträgerinnen und -träger für den Tag der Städtebauförderung dazu gewinnen, an ihren Veranstaltungen teilzunehmen. Aus dem Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit bereisten Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks, die Parlamentarischen Staatssekretäre Rita Schwarzelühr-Sutter und Florian Pronold sowie Staatssekretär Gunther Adler zahlreiche Kommunen.

Der Tag der Städtebauförderung wird 2016 auf den 21. Mai fallen, den dritten Samstag im Monat. Alle Beteiligten waren sich einig, das vorherige Pfingstwochenende unangetastet zu lassen, auch wenn der zweite Samstag eigentlich der „Stammplatz“ für alle zukünftigen Tage der Städtebauförderung werden soll. Nähere Informationen zum Tag der Städtebauförderung 2016 folgen in Kürze.

Die Abschlussdokumentation zum Tage der Städtebauförderung 2015 liegt mittlerweile vor und kann hier heruntergeladen werden.

Anmeldung 2019

Städte und Ge­mein­den können sich ab sofort zum Tag der Städte­bau­förde­rung 2019 anmelden.

Ideen für Formate und Veranstaltungen

Holen Sie sich Inspiration für Ihre Veranstaltungen am Tag der Städtebau­förderung 2019 und erfahren Sie hier, welche Veranstaltungs­formate und Aktionen in den letzten Jahren durchgeführt wurden.

Praktische Downloads

Handbuch

Das Handbuch zum Tag der Städtebauförderung bietet eine praktische Arbeitshilfe für die Vorbereitung und Durchführung Ihrer Veranstaltung.

Neu: Reportagen aus der Städtebauförderung

Die Begleitagentur besuchte stellvertretend einige der zahlreichen engagierten Kommunen: Sechs Videos zeigen, dass unabhängig von der Größe und Wirtschaftskraft mit lokalem Engagement und den richtigen Förderprogrammen gute Projekte für mehr Lebensqualität entstehen können.

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