Fotowettbewerb: Gewinner-Fotos

Der Fotowettbewerb zum 50. Jubiläum der Städtebauförderung lud Städte und Gemeinden dazu ein, ihr Lieblingsfoto zur Städtebauförderung einzureichen. Die fünf schönsten Fotos wurden nun per Online-Voting ermittelt. Die Kommune, deren Foto die meisten Stimmen erhielt, bekommt Besuch eines Videoteams, das vor Ort eine neue Folge der „Reportagen aus der Städtebauförderung“ dreht.

Insgesamt wurden 146 Fotos eingereicht, auf die mehr als 9.500 Stimmen entfielen. Den Motiven waren dabei keine Grenzen gesetzt. Die Fotos zeigen konkrete Projekte und Maßnahmen, Impressionen und Stadtszenen, stehen aber auch symbolhaft für Nachbarschaft und Gemeinschaft – eben das, was die Städtebauförderung vor Ort besonders auszeichnet.

Vielen Dank allen für die wunderbaren Einblicke in die Lieblingsorte der Städtebauförderung und die Teilnahme am Online-Voting!

Das sind die Fotos mit den meisten Stimmen:

Platz 1 – Siegen: „Abenteuerspielplatz im erweiterten Schlosspark“

Im Rahmen des Städtebauförderprojektes „Rund um den Siegberg“ wurden zentrale Bereiche der Siegener Oberstadt aufgewertet und damit wichtige Impulse für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt gesetzt.

Ein wichtiger Teil ist die Erweiterung des Schlossparks, mit dem die Universitätsstadt Siegen eine zusätzliche Grünfläche für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt sichern und aufwerten konnte. Der neugestaltete Abenteuerspielplatz kommt bei den Kindern gut an.

Das Thema „Burgen und Bastionen“ wurde im Rahmen einer Kinder- und Jugendbeteiligung aus mehreren Vorschlägen ausgewählt. Es passt zum historischen Kontext des Schlossparks. Die angelegten Rasenflächen sorgen für viel Platz zum Spielen und Entspannen.

Platz 2 – Halberstadt: „Halberstadts neue Mitte“

Das neue Stadtzentrum von Halberstadt zeigt, was der Einsatz von Städtebauförderungsmitteln – verbunden mit großem bürgerschaftlichem Engagement – bewirkt hat.

Nach der Kriegszerstörung, die eine Brachfläche mitten im Herzen der Stadt hinterließ, entstand unter Beachtung der alten Baufluchten ein neues Stadtzentrum. Dieses steht stellvertretend für eine erfolgreiche Stadtentwicklung im Kontext der Städtebauförderung. Der Neuaufbau des Dachreiters des Domes und die Rekonstruktion der historischen Ratslaube zeugen von der Liebe der Halberstädter zu ihrer Stadt. Das Herz der Stadt schlägt wieder!

Platz 3 – Hoyerswerda: „Wohnen und Leben im Herzen unserer Familienstadt im Lausitzer Krabat- und Seenland“

Im Jahre 2002 begann im Rahmen des Förderprogramms „Stadtumbau Ost“ der Abriss von 384 Wohnungen und 38 Gewerbeeinheiten im Zentrum von Hoyerswerda. Nachdem die Fläche zunächst brachgelegen hatte, entstand während zwei Jahren Bauzeit eine Park- und Mehrzweckfläche. Seit Juli 2011 steht sie den Menschen in Hoyerswerda sowie Besucherinnen und Besuchern der Stadt zur Verfügung. Der Mehrzweckplatz ist für vielfältige Aktivitäten wie Kultur, Kunst, Handel, Freizeit und Sport nutzbar, während der Stadtgarten ein beliebter Erholungsort ist.

Das Bild beschreibt den Wandel im Herzen der Stadt Hoyerswerda und zeigt die Veränderung einer grauen Innenstadt zu einem farbenfrohen Wohlfühlort für die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt mitten im Lausitzer Krabat- und Seenland. 

Platz 4 – Treuen: „Stadtgarten – Kleinod im Herzen der sächsischen Kleinstadt Treuen“

Der Stadtgarten, eine idyllische Verweiloase im Herzen von Treuen, wurde mit Mitteln der Städtebauförderung realisiert.

Das Foto entstand in der Abenddämmerung und zeigt das Zusammenspiel der historischen Krötenbachhäuser und der modernen Grünanlage mit Wasserspielen, Liegewiese und Spielplatz für Kleinkinder. Ein blaues Band aus funkelndem Splitt ahmt den Verlauf des „Krötenbachs“ nach, welcher laut Überlieferungen hier unterirdisch verlaufen sein soll. Auch hat der Stadtgarten einen Zugang zur städtischen Bibliothek und wird für Lesungen und kleinere Konzerten genutzt.

Platz 5 – Celle: „Denk mal Stadt grün“

Das zusammenhängende, bedeutsame Denkmalensemble der Celler Altstadt wurde im Jahr 2010 in die Städtebauförderung aufgenommen. Inmitten dieses Ensembles liegt das Alte Rathaus: Es bildet zusammen mit den umgebenden Fachwerkgebäuden den historisch gewachsenen zentralen Bereich – ein Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens der Stadt. Zu sehen ist hier der wöchentliche Markt.