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Stadt Duisburg

Einwohner: 486.855
Bezug zu Städtebauförderprogrammen: Soziale Stadt | Aktive Stadt- und Ortsteilzentren
Phasen der Gebietsentwicklung: Am Anfang | Mittendrin
Ziele der Veranstaltung: Umbau und Neues inszenieren
Anzahl der Veranstaltungen: 8


Bruckhausen – Ein Stadtteil verändert sich

Im Rahmen des Projektes Grüngürtel Duisburg-Nord, finanziert aus Mitteln des Bundes, des Programms Soziale Stadt NRW, der EU sowie privaten Spenden, entsteht in Bruckhausen zurzeit ein Landschaftsbauwerk, von den Bewohnern und Bewohnerinnen liebevoll der „Park vor der Haustür“ genannt. Während der Projektlaufzeit fanden vielfältige Aktionen statt, mit dem Ziel, Bewohner und Bewohnerinnen aktiv an dem Prozess zu beteiligen. Zwei Kurzfilme zeigen die Aktionen und Beteiligungsformen, die in den letzten Jahren im Stadtteil stattgefunden haben. Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil ermöglichte auch, „Parkpaten“ gewinnen zu können, die im Rahmen dieser Veranstaltung ihre Urkunden erhalten werden. Abgerundet wird das Programm mit einem kleinen musikalischen Rahmenprogramm von Jugendlichen aus dem Kulturbunker. Zum Abschluss besteht Gelegenheit, bei Tee und Gebäck miteinander ins Gespräch zu kommen.

Programm:

15:00 bis 17:00 Uhr
Vorführung von Filmen und musikalisches Rahmenprogramm
Ort: Kulturbunker Bruckhausen
Anschrift: Dieselstraße 18, 47166 Duisburg


Duisburg-Homberg-Hochheide – Revitalisierung eines Hochhausquartiers

Aus dem in der 70er Jahren des letzten Jahrhunderts errichteten und zunächst nachgefragten Hochhausquartier Duisburg-Homberg-Hochheide, bestehend aus sechs Hochhäusern mit je 20 Geschossen, ist ein durch Leerstand und Verfall gekennzeichnetes Stadtquartier geworden. Erhebliche bauliche Mängel aber auch der Einwohnerschwund und die Verschlechterung der Sozialstruktur haben die Nachfrage nach Wohnungen stark reduziert; zwei Hochhäuser wurden aufgrund baulicher Mängel zwangsgeräumt und stehen seitdem vollständig leer und belasten als Bauruinen das Image und die Entwicklung des Quartiers. Mit Städtebauförderungsmitteln soll dieser Stadtteil wieder attraktiver werden. Dazu ist u.a. geplant, im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme gemäß §§ 136 ff. BauGB einzelne Hochhäuser abzureißen und die frei werdenden Flächen zu Grünflächen umzugestalten. Der Weg ist ungewöhnlich, erscheint hier aber alternativlos. Der Stadtplaner Helmut Höffken führt durch das Stadtquartier, zeigt die Probleme auf und skizziert die Ziele der Stadt Duisburg.

Programm:

12:00 bis 14:00 Uhr
Stadtteilführung mit Stadtplaner
Ort:
Anschrift: Duisburg-Homberg-Hochheide, Hanielstraße 13 ( vor dem Familienzentrum Sankt Josef)


Ein neuer Bahnhofsplatz für Duisburg

Der Bahnhofsplatz ist das Entree in die Stadt. Durch die Überdeckelung der A 59 vor dem Hauptbahnhof hat Duisburg eine zusätzliche Stadtfläche gewonnen. Zahlreiche Ideen und Beiträge wurden von Bürgerinnen und Bürgern für den Bahnhofsplatz eingebracht. Bei der Planung wurden diese Anregungen aufgegriffen und ein innovativer, neuer Weg beschritten: Im "Charrette-Verfahren" planten Architekten, Stadtplaner, Fachplaner, Nachbarn und Nutzer sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam auf Augenhöhe. Der Stand der Planung und die Schritte der weiteren Umsetzung werden von den Stadtplanern und dem beteiligten Ingenieurbüro gezeigt. Speziell werden den Skatern, Bikern und Scootern die Planungen der neuen Skateranlagen auf der Brücke Königstraße präsentiert, die sie selbst mit entwickelt haben.

Programm:

11:00 bis 15:00 Uhr
Aktueller Sachstand von Stadtplanern und dem Architektenbüro erläutert
Ort: Bahnhofsplatz Hauptbahnhof
Anschrift: Bahnhofsplatz Hauptbahnhof


Hochfeld - Stadterneuerung

Hochfeld gehört zu den klassischen Stadtteilen, die mit Fördermittel des Programms soziale Stadt Defizite ausgleichen. Bei einem Stadtteilrundgang zeigt der Stadtteilmanager Georg Fobbe Maßnahmen der Stadterneuerung und erläutert den Wandel des Stadtteils. Ort: Stadtteilbüro Hochfeld, Heerstraße 109 Zeit: 12:00 Uhr – 14:00 Uhr Anmeldung erforderlich unter 0203 999429 70 oder gfobbe@eg-du.de

Programm:

12:00 bis 13:30 Uhr
Stadtteilführung mit dem Stadtteilmanager
Ort: Stadtteilbüro Hochfeld
Anschrift: Heerstraße 109, 47053 Duisburg


MercatorQuartier – Wohnen auf historischem Grund

Die Entwicklung des ehemaligen Schulareals zwischen Gutenbergstraße und Oberstraße zu einem urbanen Stadtquartier ist eine der wichtigsten anstehenden städtebaulichen Aufgaben zur Stärkung der Innenstadt und Neuausrichtung der Altstadt. Die besondere Bedeutung der archäologischen Befunde in diesem Bereich hat zu einer neuen städtebaulichen Konzeption geführt, die die historische Parzellenstruktur aufgreift und hieraus ein städtebauliches Leitbild mit identitätsstiftenden historischen Elementen entwickelt. Ein wichtiger Baustein dieser Entwicklung ist der Wiederaufbau des Mercator Hauses mit dem angrenzenden Ott Vogel-Haus (Mercator Ensemble). Mit seinem historisch wissenschaftlichen Potential besteht hier die Möglichkeit eine Bildungs- und Dienstleistungseinrichtung von gesamtstädtischer Bedeutung zu schaffen. Erstmalig wird hier ein Modell des geplanten Ensembles präsentiert. Informationstafeln ergänzen die kleine Ausstellung. Die Projektleiter Rolf Fehr und der Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz werden jeweils zur vollen Stunde eine Einführung ins Projekt geben.

Programm:

11:00 bis 14:00 Uhr
Einführung ins Projekt mit Projektleiter und Stadtarchäologe
Ort: Ehemaliges Berufskolleg
Anschrift: Ehemaliges Berufskolleg, Eingang Oberstraße


Oberhof Beeck – Ein kulturelles Zentrum stellt sich vor

Aus Mitteln der Stadterneuerung konnte der Oberhof in Beeck umgebaut und im November 2011 seiner neuen Bestimmung als Bürger- und Kulturzentrum dem Verein Netzwerk Oberhof e. V. übergeben werden. Mit der Wiedernutzung des Oberhofes erhielt Beeck erstmalig ein Bürger- und Kulturzentrums, das Begegnungsstätte und Anlaufstelle für die Bewohner/-innen des Stadtteils ist. In diesem Jahr feiert der historische Oberhof sein 350jähriges Bestehen nach Wiederaufbau und gehört zu den ältesten Gebäuden in Duisburg. Das Ereignis wird im Rahmen eines mittelalterlichen Festes mit musikalischem Rahmenprogramm sowie Diashow und Informationen gefeiert. Für Kinder und Jugendliche werden Bastel- und Schminkaktionen angeboten und als Highlight kann Stockbrot gebacken werden. Abgerundet wird das „Specktakel“ mit Speisen (Spanferkelessen) und Getränken im Biergarten. Das Netzwerk Oberhof e.V., die Duisburger Philharmoniker, der AK Senioren, der AK historisches Beeck und das Musikprojekt „Beeck - Da ist Musik drin“ organisieren und gestalten das Fest.

Programm:

13:00 bis 18:00 Uhr
Mitteralterliches Fest mit musikalischem Rahmenprogramm
Ort: Oberhof
Anschrift: Friedrich-Ebert-Straße 364, Beeck


RheinPark - ein neues Stadtquartier am Rhein

„Duisburg an den Rhein“ lautet das Stadtentwicklungsziel dem Duisburg mit Fertigstellung des ersten Entwicklungsabschnitts RheinParks 2009 ein Stückchen näher gekommen ist. Auf ehemaligen Flächen der Schwerindustrie entstand eine multifunktionale Grün- und Erholungsfläche direkt am Hochufer des Rheins. Sandstrand und Skater Hotspot, Aussichtsterrassen und ein gemütliches Café, große Wiesenflächen und Baumhaine bieten Naherholung und Flusserlebnis. Über den ergänzenden Ausbau der Parkanlage hinaus beinhaltet der zweite Bauabschnitt die Entwicklung eines Stadtquartiers zwischen Hochfeld und dem RheinPark, das die hervorragende Lage am Wasser nutzt und für Hochfeld einen deutlichen Entwicklungsimpuls darstellt.

Programm:

14:00 bis 16:00 Uhr
Führung durch den RheinPark und Vorstellung der weiteren Entwicklungsperspektive
Ort: RheinPark
Anschrift: Treffpunkt Parkplatz Liebigstraße


„Das Wunder von Marxloh“ – Moschee und Begnungsstätte unter einer Kuppel

Am 26. Oktober 2008 wurde in Duisburg-Marxloh die bisher größte Moschee Deutschlands, die mehr als 1.000 Menschen Platz bietet, eröffnet. Neben der eigentlichen Moschee befinden sich in dem Gebäude auch noch eine interreligiöse Begegnungsstätte, eine islamische Bibliothek, Seminarräume und ein Bistro. Bauherr war die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB), die den Bau der Moschee über Spendengelder von Muslimen aus ganz Deutschland finanzierte. Der Bau der Begegnungsstätte wurde mit Mitteln des Landes NRW und der EU realisiert. Die Moschee wurde im traditionellen osmanischen Stil errichtet, mit einem zinkverkleideten 23 Meter hohen Kuppeldach und einem 34 Meter hohen Minarett. Es wurde bewusst niedriger gebaut als der Kirchturm der nächstgelegenen Kirche, St. Peter und Paul. Der Innenbereich ist reichhaltig mit islamischen Kalligraphie Zeichnungen verziert. Beim geführten Rundgang werden Entstehung der Moschee, ihre Besonder-heiten sowie ihre Bedeutung für die Muslime in Duisburg erläutert.

Programm:

11:00 bis 12:30 Uhr
Geführter Rundgang durch die Moschee
Ort: Duisburg DITIB Moschee & DITIB Bildungs- und Begegnungsstätte
Anschrift: Warbruckstr. 51 47169 Duisburg


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