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Markt Goldbach

Einwohner: 9.780
Bezug zu Städtebauförderprogrammen: Stadtumbau West
Phasen der Gebietsentwicklung: Am Anfang | Mittendrin
Ziele der Veranstaltung: Neues mitgestalten
Anzahl der Veranstaltungen: 1


Goldbach 2030: Workshop "Bauen / Wohnen / Ortskernsanierung"

Beteiligunsgprozess „Goldbach 2030“ - Workshop zum Thema Städtebau und Ortsentwicklung Schritt 1: Öffentlichkeitsarbeit Künstlerische Intervention: Auf den Straßen wurde ein „goldener Faden“ aus Klebeband aufgeklebt, der zum Ort der Auftaktveranstaltung führte. Zusätzlich wurden Fragezeichen und Fragen zum Stadtraum aufgesprüht. Diese Aktion war in der Öffentlichkeit nicht angekündigt und diente dazu, Aufmerksamkeit zu generieren und die Menschen zum Nachdenken zu bringen. Microsite: Es wurde eine Microsite erstellt, auf der über den Prozess informiert wird, Workshops angekündigt, und Ergebnisse veröffentlicht werden. Veröffentlichung in diversen Medien: Microsite und Auftaktveranstaltung wurden in dieversen Medien beworben. Flyer: Zusätzlich wurden Flyer an alle Haushalte verteilt Auftaktveranstaltung: Bei der Auftaktveranstaltung wurde die Bürgerschaft ausführlich vom Bürgermeister und den beiden Moderationsbüros informiert. Zusätzlich konnte man an vier Tischen bereits erste Gespräche zu den unterschiedlichen Themen führen und die Online-Befragung testen. Schritt 2: Bürgerbefragung Online-Tool: Es wurde eine zweistufige Online-Befragung konzipiert. Diese dient zum einen der Verbereitung der Workshops, zum anderen um mehr und andere Menschen zu erreichen, als dies bei klassischen Workshopangeboten der Fall ist. Befragung zu Präferenz für Workshopthemen: Die Teilnehmer/innen können ihre Präferenz für unterschiedliche potentielle Workshopthemen ausdrücken. Damit soll sichergestellt werden, dass nur Workshops angeboten werden, die die Menschen auch interessieren. Ideensammlung/ Mapping-Tool: Die Teilnehmer/innen können in einer digitalen Karte erste Vorschläge/ Ideen für den Markt Goldbach verorten und andere Vorschläge/ Ideen bewerten. Fragebogen: Beide Möglichkeiten sind auch in papierhafter Form gegeben. Schritt 3: Workshop am Tag der Städtebauförderung ca. 10:00 – 10:30 Uhr: Methode „Spazieren-Strapazieren“: Spaziergang an die relevanten Orte mit fachplanerischer Begleitung. Die Teilnehmerinnen sollen dabei informiert werden und ein Gefühl für den Raum entwickeln. ca. 10:30 – 12:00 Uhr: „Szenarien-Marktplatz“: Die Teilnehmer/innen erwarten (bei gutem Wetter auf dem Platz vor dem Rathaus) drei Stationen: Station 1: Ideen aus dem Mapping-Tool bewerten Die für städtebauliche Themen relevanten Ideen aus dem Mapping-Tool werden kategorisiert, auf Kärtchen gedruckt und an einer Pinnwand ausgehängt. Jede/r Teilnehmer/in hat 10 Klebepunkte, die er/sie auf die einzelnen Ideen verteilen kann (max. 4 pro Idee). Station 2: Diskussion am Modell Auf einem Stehtisch wird ein Modell aufgebaut, welches das Gebiet um die beiden zentralen zur Diskussion stehenden Areale „Rathausplatz“ und „Alte Kelterei“ umfasst. Das Modell dient dazu gemeinsam mit den Moderatoren, ggf. einem oder einer Fachplaner/in und anderen interessierten zu diskutieren. Im Modell können unterschiedliche Bausteine platziert werden (Sitzgelegenheiten, Grünflächen, Wasserspiel, Marktstände etc.), um ein Gefühl für unterschiedliche Szenarien zu entwickeln. Zusätzlich können im Modell mit grünen und roten Stecknadeln Stärken und Schwächen markiert werden. Station 3: Eigene Szenarien entwerfen Je nach Teilnehmerzahl gibt es Gruppen zu 2-6 Personen, die gemeinsam ein Spielbrett erhalten. Dabei handelt es sich um einen Lageplan, der auf eine Pappe oder Blech geklebt wird. Zusätzlich gibt es (ggf. magnetische) Spielkarten die unterschiedliche Gestaltungselemente zeigen (s.o.). Die Gestaltungselemente ergeben sich aus den Ideen aus dem Mapping-Tool. Jede Gruppe kann so ihren Gestaltungsvorschlag entwickeln. Alle Gestaltungsvarianten werden fotografiert und in der Mittagspause ausgedruckt. ca. 13:00 – 15:00 Uhr „Vertiefung“: Es gibt vier Thementische, denen sich die Teilnehmer/innen zuordnen. An jedem Tisch soll vertieft über einen bestimmten Aspekt gesprochen werden, analog zu den Kategorien die aus den Vorschlägen im Mapping-Tool gebildet wurden. Jedem Tisch stehen die entsprechenden -und mittlerweile bewerteten - Vorschläge aus dem Mapping-Tool sowie die ausgedruckten Fotos der unterschiedlichen Gestaltungsvarianten zur Verfügung. Aufgabe ist es nun, nicht neue Ideen zu entwickeln, sondern aus dem vorliegenden Material Tendenzen abzuleiten und ggf. Unstimmigkeiten aufzuzeigen. Am Ende soll ein Vorschlag stehen, der die unterschiedlichen Beiträge berücksichtigt und am Ende im Plenum vorgestellt wird. Zu jedem Thema soll es eine kurze Diskussion im Plenum geben. Zum Abschluss werden die Moderatoren ein Fazit ziehen, welches alle Themen zusammenfasst.

Programm:

10:00 bis 10:30 Uhr
„Spazieren-Strapazieren“
Ort: Markt
Anschrift:


10:30 bis 12:00 Uhr
„Szenarien-Marktplatz“
Ort: Bei gutem Wetter auf dem Platz vor dem Rathaus
Anschrift:


13:00 bis 15:00 Uhr
„Vertiefung“ an Thementischen
Ort: Bei gutem Wetter auf dem Platz vor dem Rathaus
Anschrift: