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Stadt Burglengenfeld

Einwohner: ca. 13.000
Bezug zu Städtebauförderprogrammen: Städtebaulicher Denkmalschutz | Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen
Phasen der Gebietsentwicklung: Mittendrin | Abgeschlossen
Ziele der Veranstaltung: Erfolge erleben und feiern
Anzahl der Veranstaltungen: 1


Tag der offenen Tür

Die Stadt Burglengenfeld beteiligt sich am bundesweiten Tag der Städtebauförderung, der in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindet. Am Samstag, 9. Mai, informiert die Stadtverwaltung von 14 bis 17 Uhr im Bürgertreff am Europaplatz über eine Auswahl abgeschlossener und anstehender Projekte. Etwa 13 Millionen Euro hat die Stadt seit den 1980er Jahren in Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen investiert. Dafür flossen rund 5,6 Millionen Euro an Fördergeldern aus Mitteln der Städtebauförderung nach Burglengenfeld. Beispiele für Maßnahmen, die so umgesetzt werden konnten, sind die Uferpromenade, die Marktplatzumgestaltung oder das Zeininger-Haus am Marktplatz. So mancher Schandfleck in der historischen Altstadt konnte so beseitigt werden. Die Stadt Burglengenfeld hat gezielt marode Gebäude selbst gekauft und teilweise saniert, teilweise abgebrochen. Jeder in den Städtebau investierte Euro zahlt sich mehrfach aus und zieht ein Vielfaches an privaten und gewerblichen Investitionen nach sich. Beispiel Straße „Am Graben“: Nachdem diese von der Stadt Burglengenfeld saniert worden war, zogen fast alle Hausbesitzer nach, verpassten ihren Häusern einen neuen Anstrich und gestalterische Akzente. Die Stadtverwaltung spricht für die gesamte Altstadt von „privaten Investitionen in Millionenhöhe“. Auch aktuell werden rund um den Marktplatz etliche Anwesen hergerichtet oder bekommen einen neuen Anstrich. Zum Tag der Städtebauförderung werden auf Infotafeln im Bürgertreff am Europaplatz vorgestellt: Das Zeininger-Haus, der Wehrturm an der Kellergasse, der Örtl-Turm, der Wehrgang an der historischen Stadtmauer und als noch umzusetzendes Projekt der Gefängnisturm, dessen Sanierung das Projekt „Europäische Meile“ abschließen soll. Auch der Bürgertreff sowie der Europaplatz selbst wurden aus Mitteln der Städtebauförderung kofinanziert.


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