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Lutherstadt Wittenberg

Bundesland: Sachsen-Anhalt
Einwohner: 48.000
Förderkulisse: Stadtumbau Ost | Aktive Stadt- und Ortsteilzentren | Städtebaulicher Denkmalschutz | Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen | Weitere Förderprogramme
Anzahl der Veranstaltungen: 3


13.05.2017 13:00 bis 14:00 Uhr

Eröffnung der Sonderausstellung der Stiftung Christliche Kunst

Ort: Stadtkirche und Schloss Wittenberg
Anschrift: Kirchplatz, 06886 Wittenberg


Eröffnung der Sonderausstellung der Stiftung Christliche Kunst
„Ernst Barlach – Käthe Kollwitz. Über die Grenzen der Existenz“
Folgender Ablauf ist zur Eröffnung in der Stadtkirche geplant:
Begrüßung: Prof. Dr. Rolf Budde, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Christliche Kunst Wittenberg
Grußworte: Dr. Reiner Haselhoff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt
Torsten Zugehör, Oberbürgermeister der Lutherstadt Witteberg
Dr. Johannes Block, Pfarrer an der Stadtkirche Lutherstadt Wittenberg
Einführung: Heike Stockhaus, Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg, Kuratorin der Ausstellung
Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung sind die Besucher herzlich eingeladen, die neuen Räumlichkeiten der Stiftung Christliche Kunst im Südflügel des Wittenberger Schlosses zu besichtigen.

Nach dem 13. Mai 2017 ist die Sonderausstellung „Ernst Barlach – Käthe Kollwitz. Über die Grenzen der Existenz“ bis zum 27. August 2017 montags bis sonntags zwischen 10:00 und 17:00 Uhr in der Stadtkirche, in der Ausstellungshalle des Wittenberger Schlosses sowie in der Schlosskirche zu sehen. In der Stadtkirche sind Barlachs „Bettler“ sowie „Mutter Erde“ und „Pietà“ von Kollwitz ausgestellt. In der Schlosskirche wird der Taufengel (Güstrower Ehrenmal) von Barlach präsentiert, in den neuen Räumen der Stiftung Christliche Kunst im Schloss sehen Sie Zeichnungen und Druckgrafik von beiden Künstlern.

Die Ausstellung wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.


13.05.2017 13:30 bis 14:30 Uhr

Führung in der Klosterkirche/Historischen Stadtinformation

Ort: Eingang Zentraler Besucherempfang,
Anschrift: Mauerstraße 18, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Die Historische Stadtinformation ist eines von vier Modulen des 2015 fertiggestellten Zentralen Besucherempfanges am Arsenalplatz der Lutherstadt Wittenberg.

In der ehemaligen Franziskanerklosterkirche wird die Geschichte des Geschlechts der Askanier und damit der Ursprung des heutigen Sachsen-Anhalt präsentiert. Ausgangspunkt für dieses Projekt war der Fund der Gebeine des askanischen Kurfürsten Rudolf II. (ca. 1307 – 1370), seiner Gemahlin und der Tochter im Jahre 2009. Die Askanier gehörten zu den sieben deutschen Kurfürsten.

Die Gebäudesanierung und Ausstellungsgestaltung wurde mit über
5 Mio. EUR aus dem Programm „Gemeinschaftsaufgabe – Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert. Das Präsentationskonzept wurde vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit dem international bekannten Bühnenbildner Karl-Heinz Steck entwickelt. Die Besucher werden im Eingangsbereich von Martin Luther und Rudolf II. begrüßt. Hier wird der Grundtenor für die Bedeutung der Askanier vermittelt: Ohne Askanier keine Residenz – ohne Residenz keine Reformation.

Weiterhin wird in einem illusionären Kirchenraum die Kubatur der mittelalterlichen Klosterkirche wieder sichtbar und erlebbar gemacht. Neun comicartige Erzählungen beschreiben den Aufstieg, den Höhepunkt und das Aussterben der Dynastie der Askanier.

Am originalen Platz der askanierzeitlichen Klosterkirche wurde ein Wissenschaftsraum geschaffen. Neun Themenwände informieren biographisch orientiert über die Geschichte der askanischen Herzöge von Sachsen, ihre Tätigkeit in Wittenberg, ihr Wirken auf Reichsebene und ihre Bedeutung für das heutige Land Sachsen-Anhalt.


13.05.2017 15:00 bis 16:30 Uhr

Baustellenführung durch den östlichen Stadteingang im Umfeld des Lutherhauses

Ort: Eingang Lutherhaus/Augusteum, Collegienstraße 54
Anschrift: Collegienstraße 54 , 06886 Lutherstadt Wittenberg

Die Umgestaltung der östlichen Wallanlagen
Die Teilnehmer der Baustellenführung erhalten Informationen über die bereits umgesetzten sowie für das Jahr 2018 geplanten Maßnahmen im Innenhof von Lutherhaus und Augusteum, des ehemaligen Universitätsparks, des Bunkerberges und der angrenzenden Parkbereiche. Anhand historischer Abbildungen und heute noch vorhandener Strukturen werden die Entstehungsgeschichte und die ursprünglichen Gestaltungsabsichten erklärt sowie die zukünftigen Entwicklungsziele erläutert.

Die Teilnahme von mobilitätseingeschränkten Personen an der Führung ist möglich. Der Rundgang verläuft auf befestigten, ebenen Flächen. Der Baustellenbereich und der Bunkerberg werden nicht betreten.

Die östlichen Wallanlagen sind integraler Bestandteil der UNESCO-Weltkulturerbestätte Lutherhaus/Augusteum und bilden den östlichen Eingang in die historische Altstadt. Durch die bauliche Umgestaltung der Wallanlagen soll einerseits die Aufenthalts- und Gestaltungsqualität gesteigert und andererseits der Blick von Osten auf die Reformationsstätten geschaffen werden. Für die Umgestaltung erhält die Lutherstadt Wittenberg eine Förderung aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus – Zukunftsinvestitionsprogramm“ in Höhe von 1,4 Mio. EUR. Die Realisierung der Maßnahmen soll bis zum Mai 2017 erfolgen.