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Lutherstadt Wittenberg

Bundesland: Sachsen-Anhalt
Einwohner: 48.412 Einwohner per 31.12.2017
Anzahl der Veranstaltungen: 7


05.05.2018 10:00 bis 11:30 Uhr

Führung in der Klosterkirche / Historische Stadtinformation

Ort: Treffpunkt im Foyer des Ratsarchives
Anschrift: Eingang in der Juristenstraße 16, 06886 Lutherstadt Wittenberg

In der ehemaligen Franziskanerklosterkirche wird die Geschichte des Geschlechts der sächsischen Askanier und damit ein historischer Ursprung des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt präsentiert. Ausgangspunkt für das Projekt war der Fund der Gebeine des askanischen Kurfürsten Rudolf II. (um 1307 - 1370), seiner Gemahlin und der Tochter im Jahre 2009. Die sächsischen Askanier zählten zu den sieben deutschen Kurfürsten, die in der Goldenen Bulle, ein maßgebendes Reichsgesetz von 1356, als Königswähler festgeschrieben worden waren.

Die Gebäudesanierung und Ausstellungsgestaltung wurde mit über 5 Mio. EUR aus dem Programm „Gemeinschaftsaufgabe – Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert. Das Präsentationskonzept wurde vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit dem international bekannten Bühnenbildner Karl-Heinz Steck entwickelt. Die Besucher werden im Eingangsbereich von Martin Luther und Rudolf II. begrüßt. Hier wird der Grundtenor für die Bedeutung der Askanier vermittelt: Ohne Askanier keine Residenz – ohne Residenz keine Reformation.

Weiterhin wird in einem illusionären Kirchenraum die Kubatur der mittelalterlichen Klosterkirche wieder sichtbar und erlebbar gemacht. Neun comicartige Erzählungen beschreiben den Aufstieg, den Höhepunkt und das Aussterben der Dynastie der sächsischen Askanier. Sie regierten bis zu ihrem Aussterben in männlicher Linie im Jahre 1422 mehr als 240 Jahre das Herzogtum Sachsen-Wittenberg. Infolge der Abstammung von Albrecht dem Bären, der für die Kolonisation im 13. Jahrhundert verantwortlich war, bestand eine enge Verwandtschaft mit den brandenburgischen Askaniern (Mark Brandenburg) und den Anhaltinern (Anhalt). Das Erbe der sächsischen Askanier wurde 1423 von dem Markgrafen von Meißen angetreten; er gehörte der Dynastie der Wettiner an.

Am originalen Platz der askanierzeitlichen Klosterkirche wurde ein Wissenschaftsraum geschaffen. Neun Themenwände informieren biographisch orientiert über die Geschichte der askanischen Herzöge von Sachsen, ihre Tätigkeit in Wittenberg, ihr Wirken auf Reichsebene und ihre Bedeutung für das heutige Land Sachsen-Anhalt.


05.05.2018 10:00 bis 11:30 Uhr

Führung Schloss Wittenberg

Ort: Treffpunkt auf dem Schlosshof, Eingang Besucherzentrum
Anschrift: Schlossplatz 1, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Nach 10 Jahren intensiver Planung, Vorbereitung und Anstrengung sowie 204 Bauberatungen konnten zum Ende des letzten Jahres der Umbau und die Sanierung des Wittenberger Schlosses beendet werden. Die barrierefreie Erschließung der Gesamtanlage, die historisch über keine durchgängige Erschließung zwischen den einzelnen Etagen verfügte, stand im Fokus des gesamten Sanierungsvorhabens. An beiden Enden des Schlosses musste ein Durchbruch über alle Geschosse erfolgen, um Treppenhäusern sowie Aufzügen Raum zu schaffen. Die Bestandswände sind in diesen Bereichen vom Keller bis ins Dach durchgängig erlebbar. Die Treppe spannt als räumliches Tragwerk frei durch den Raum.

Das Mosaik, das in der Vergangenheit erdacht und Stein für Stein in den letzten Jahren zusammengesetzt wurde, konnte im Dezember 2017 fertiggestellt werden: Im Erdgeschoß befindet sich der öffentliche Bereich mit dem Besucherempfang, der Anbindung an die Schlosskirche, Veranstaltungsräumen und einer begleitenden Ausstellung. Im Südflügel rundet die Ausstellung der Stiftung Christliche Kunst das Angebot mit bedeutenden Exponaten ab. Im 2. Obergeschoss befindet sich die öffentlich zugängliche Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek; das zugehörige Magazin ist im 1. Obergeschoss untergebracht. Der Südturm ist zentraler Bestandteil des „kulturhistorischen Rundgangs“ und bietet geführten Besuchergruppen einen Einblick in die ehemaligen Wohnräume des Kurfürsten Friedrich der Weise. Das Dachgeschoss ist dem Evangelischen Predigerseminar Wittenberg vorbehalten.

Für den Umbau /Sanierung des Schlosses Wittenberg erfolgten Zuweisungen von folgenden Fördermittelgebern:
• Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Rahmen des Investitionsprogramms nationale Welterbestätten 2010-2014
• Investitionsbank Sachsen-Anhalt im Rahmen Kulturinvestitionsprogramm EU - Strukturfondsförderung
• Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt im Rahmen des Denkmalpflegeförderprogramms


05.05.2018 12:00 bis 13:30 Uhr

Führung in der Klosterkirche / Historische Stadtinformation

Ort: Treffpunkt im Foyer des Ratsarchives
Anschrift: Eingang in der Juristenstraße 16, 06886 Lutherstadt Wittenberg

In der ehemaligen Franziskanerklosterkirche wird die Geschichte des Geschlechts der sächsischen Askanier und damit ein historischer Ursprung des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt präsentiert. Ausgangspunkt für das Projekt war der Fund der Gebeine des askanischen Kurfürsten Rudolf II. (um 1307 - 1370), seiner Gemahlin und der Tochter im Jahre 2009. Die sächsischen Askanier zählten zu den sieben deutschen Kurfürsten, die in der Goldenen Bulle, ein maßgebendes Reichsgesetz von 1356, als Königswähler festgeschrieben worden waren.

Die Gebäudesanierung und Ausstellungsgestaltung wurde mit über
5 Mio. EUR aus dem Programm „Gemeinschaftsaufgabe – Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert. Das Präsentationskonzept wurde vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit dem international bekannten Bühnenbildner Karl-Heinz Steck entwickelt. Die Besucher werden im Eingangsbereich von Martin Luther und Rudolf II. begrüßt. Hier wird der Grundtenor für die Bedeutung der Askanier vermittelt: Ohne Askanier keine Residenz – ohne Residenz keine Reformation.

Weiterhin wird in einem illusionären Kirchenraum die Kubatur der mittelalterlichen Klosterkirche wieder sichtbar und erlebbar gemacht. Neun comicartige Erzählungen beschreiben den Aufstieg, den Höhepunkt und das Aussterben der Dynastie der sächsischen Askanier. Sie regierten bis zu ihrem Aussterben in männlicher Linie im Jahre 1422 mehr als 240 Jahre das Herzogtum Sachsen-Wittenberg. Infolge der Abstammung von Albrecht dem Bären, der für die Kolonisation im 13. Jahrhundert verantwortlich war, bestand eine enge Verwandtschaft mit den brandenburgischen Askaniern (Mark Brandenburg) und den Anhaltinern (Anhalt). Das Erbe der sächsischen Askanier wurde 1423 von dem Markgrafen von Meißen angetreten; er gehörte der Dynastie der Wettiner an.

Am originalen Platz der askanierzeitlichen Klosterkirche wurde ein Wissenschaftsraum geschaffen. Neun Themenwände informieren biographisch orientiert über die Geschichte der askanischen Herzöge von Sachsen, ihre Tätigkeit in Wittenberg, ihr Wirken auf Reichsebene und ihre Bedeutung für das heutige Land Sachsen-Anhalt.


05.05.2018 12:00 bis 13:30 Uhr

Führung Schloss Wittenberg

Ort: Treffpunkt auf dem Schlosshof, Eingang Besucherzentrum
Anschrift: Schlossplatz 1, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Nach 10 Jahren intensiver Planung, Vorbereitung und Anstrengung sowie 204 Bauberatungen konnten zum Ende des letzten Jahres der Umbau und die Sanierung des Wittenberger Schlosses beendet werden. Die barrierefreie Erschließung der Gesamtanlage, die historisch über keine durchgängige Erschließung zwischen den einzelnen Etagen verfügte, stand im Fokus des gesamten Sanierungsvorhabens. An beiden Enden des Schlosses musste ein Durchbruch über alle Geschosse erfolgen, um Treppenhäusern sowie Aufzügen Raum zu schaffen. Die Bestandswände sind in diesen Bereichen vom Keller bis ins Dach durchgängig erlebbar. Die Treppe spannt als räumliches Tragwerk frei durch den Raum.

Das Mosaik, das in der Vergangenheit erdacht und Stein für Stein in den letzten Jahren zusammengesetzt wurde, konnte im Dezember 2017 fertiggestellt werden: Im Erdgeschoß befindet sich der öffentliche Bereich mit dem Besucherempfang, der Anbindung an die Schlosskirche, Veranstaltungsräumen und einer begleitenden Ausstellung. Im Südflügel rundet die Ausstellung der Stiftung Christliche Kunst das Angebot mit bedeutenden Exponaten ab. Im 2. Obergeschoss befindet sich die öffentlich zugängliche Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek; das zugehörige Magazin ist im 1. Obergeschoss untergebracht. Der Südturm ist zentraler Bestandteil des „kulturhistorischen Rundgangs“ und bietet geführten Besuchergruppen einen Einblick in die ehemaligen Wohnräume des Kurfürsten Friedrich der Weise. Das Dachgeschoß ist dem Evangelischen Predigerseminar Wittenberg vorbehalten.

Für den Umbau /Sanierung des Schlosses Wittenberg erfolgten Zuweisungen von folgenden Fördermittelgebern:
• Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Rahmen des Investitionsprogramms nationale Welterbestätten 2010-2014
• Investitionsbank Sachsen-Anhalt im Rahmen Kulturinvestitionsprogramm EU - Strukturfondsförderung
• Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt im Rahmen des Denkmalpflegeförderprogramms


05.05.2018 14:00 bis 15:30 Uhr

Führung in der Klosterkirche / Historische Stadtinformation

Ort: Treffpunkt im Foyer des Ratsarchives
Anschrift: Eingang in der Juristenstraße 16, 06886 Lutherstadt Wittenberg

In der ehemaligen Franziskanerklosterkirche wird die Geschichte des Geschlechts der sächsischen Askanier und damit ein historischer Ursprung des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt präsentiert. Ausgangspunkt für das Projekt war der Fund der Gebeine des askanischen Kurfürsten Rudolf II. (um 1307 - 1370), seiner Gemahlin und der Tochter im Jahre 2009. Die sächsischen Askanier zählten zu den sieben deutschen Kurfürsten, die in der Goldenen Bulle, ein maßgebendes Reichsgesetz von 1356, als Königswähler festgeschrieben worden waren.

Die Gebäudesanierung und Ausstellungsgestaltung wurde mit über
5 Mio. EUR aus dem Programm „Gemeinschaftsaufgabe – Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert. Das Präsentationskonzept wurde vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit dem international bekannten Bühnenbildner Karl-Heinz Steck entwickelt. Die Besucher werden im Eingangsbereich von Martin Luther und Rudolf II. begrüßt. Hier wird der Grundtenor für die Bedeutung der Askanier vermittelt: Ohne Askanier keine Residenz – ohne Residenz keine Reformation.

Weiterhin wird in einem illusionären Kirchenraum die Kubatur der mittelalterlichen Klosterkirche wieder sichtbar und erlebbar gemacht. Neun comicartige Erzählungen beschreiben den Aufstieg, den Höhepunkt und das Aussterben der Dynastie der sächsischen Askanier. Sie regierten bis zu ihrem Aussterben in männlicher Linie im Jahre 1422 mehr als 240 Jahre das Herzogtum Sachsen-Wittenberg. Infolge der Abstammung von Albrecht dem Bären, der für die Kolonisation im 13. Jahrhundert verantwortlich war, bestand eine enge Verwandtschaft mit den brandenburgischen Askaniern (Mark Brandenburg) und den Anhaltinern (Anhalt). Das Erbe der sächsischen Askanier wurde 1423 von dem Markgrafen von Meißen angetreten; er gehörte der Dynastie der Wettiner an.

Am originalen Platz der askanierzeitlichen Klosterkirche wurde ein Wissenschaftsraum geschaffen. Neun Themenwände informieren biographisch orientiert über die Geschichte der askanischen Herzöge von Sachsen, ihre Tätigkeit in Wittenberg, ihr Wirken auf Reichsebene und ihre Bedeutung für das heutige Land Sachsen-Anhalt.


05.05.2018 14:00 bis 15:30 Uhr

Führung Schloss Wittenberg

Ort: Treffpunkt auf dem Schlosshof, Eingang Besucherzentrum
Anschrift: Schlossplatz 1, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Nach 10 Jahren intensiver Planung, Vorbereitung und Anstrengung sowie 204 Bauberatungen konnten zum Ende des letzten Jahres der Umbau und die Sanierung des Wittenberger Schlosses beendet werden. Die barrierefreie Erschließung der Gesamtanlage, die historisch über keine durchgängige Erschließung zwischen den einzelnen Etagen verfügte, stand im Fokus des gesamten Sanierungsvorhabens. An beiden Enden des Schlosses musste ein Durchbruch über alle Geschosse erfolgen, um Treppenhäusern sowie Aufzügen Raum zu schaffen. Die Bestandswände sind in diesen Bereichen vom Keller bis ins Dach durchgängig erlebbar. Die Treppe spannt als räumliches Tragwerk frei durch den Raum.

Das Mosaik, das in der Vergangenheit erdacht und Stein für Stein in den letzten Jahren zusammengesetzt wurde, konnte im Dezember 2017 fertiggestellt werden: Im Erdgeschoß befindet sich der öffentliche Bereich mit dem Besucherempfang, der Anbindung an die Schlosskirche, Veranstaltungsräumen und einer begleitenden Ausstellung. Im Südflügel rundet die Ausstellung der Stiftung Christliche Kunst das Angebot mit bedeutenden Exponaten ab. Im 2. Obergeschoss befindet sich die öffentlich zugängliche Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek; das zugehörige Magazin ist im 1. Obergeschoss untergebracht. Der Südturm ist zentraler Bestandteil des „kulturhistorischen Rundgangs“ und bietet geführten Besuchergruppen einen Einblick in die ehemaligen Wohnräume des Kurfürsten Friedrich der Weise. Das Dachgeschoß ist dem Evangelischen Predigerseminar Wittenberg vorbehalten.

Für den Umbau /Sanierung des Schlosses Wittenberg erfolgten Zuweisungen von folgenden Fördermittelgebern:
• Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Rahmen des Investitionsprogramms nationale Welterbestätten 2010-2014
• Investitionsbank Sachsen-Anhalt im Rahmen Kulturinvestitionsprogramm EU - Strukturfondsförderung
• Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt im Rahmen des Denkmalpflegeförderprogramms


05.05.2018 15:00 bis 16:30 Uhr

Führung durch die nördlichen Wallanlagen im Abschnitt Schwanenteich

Ort: Schwanenteich
Anschrift: Treppenzugang am Schwanenteich, Mauerstraße / Ecke Töpferstraße, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Die Teilnehmer der Führung erhalten anhand historischer Abbildungen und heute noch vorhandener Strukturen Informationen zur Entstehungsgeschichte und den ursprünglichen Gestaltungsabsichten dieses Anlagenteils der Wallanlagen. Der Schwanenteich stellt als zentrumsnahe, große Wasserfläche einen besonderen Erholungsort für die Bewohner aber auch Touristen der Altstadt dar. Das Umfeld besitzt jedoch Bedarf und ein großes Potential zur Steigerung der Aufenthalts- und Gestaltungsqualität. Die Lutherstadt Wittenberg hat einen Förderantrag zur Umgestaltung des Umfeldes des Schwanenteiches gestellt, der Ende 2017 mit einen Förderbescheid des Programms für den Europäischen Fond zur regionalen Entwicklung (EFRE) des Landes Sachsen-Anhalt in Höhe von 1,5 Mio. EUR positiv beschieden wurde.
Beim Rundgang werden die allgemeinen Entwicklungsziele und die für das Jahr 2019 geplanten Gestaltungsmaßnahmen erläutert. Zudem wird auf das im Jahr 2017 umgesetzte touristische Informations- und Leitsystem mit dem neu konzipierten Wallanlagenrundweg eingegangen.

Die Teilnahme von mobilitätseingeschränkten Personen an der Führung ist eingeschränkt bzw. nur mit Hilfe möglich. Der Rundgang verläuft auf befestigten, ebenen Parkwegen, enthält jedoch auch steile Wegeabschnitte.