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Wismar, Hansestadt

Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Einwohner: 42000
Anzahl der Veranstaltungen: 4


11.05.2019 10:30 bis 16:00 Uhr

Tag der offenen Tür - ehemalige Jugendarrestanstalt Wismar

Ort: Jugendarrestanstalt Wismar
Anschrift: Kellerstraße, 23966 Wismar

Die ehemalige Jugendarrestanstalt Wismar war bis 2008 die einzige Jugendarrestanstalt in Mecklenburg-Vorpommern. Es wurde 1890 ursprünglich als Armenhaus erbaut. Bis 1935 wurde es als Gefängnis mit 16 Arrestplätzen (Einzelräume) genutzt.
Die ehemalige Jugendarrestanstalt öffnet zum Tag der Städtebauförderung ganztägig von 10.30 bis 16.00 Uhr ihre Pforten. Es wird eingeladen, sich die Zeitgeschichte des Gebäudes allein oder mit Führung durch Bauherren und Architekten anzusehen. Im Hof laden Sitzmöglichkeiten und Kuchenbasar zum Verweilen, Verarbeiten der Eindrücke und zu interessanten Gesprächen ein.

Ergebnis:
Das Gebäude wurde 1890 ursprünglich als Armenhaus erbaut. Bis 1935 wurde es als Gefängnis mit 16 Arrestplätzen (Einzelräume) und danach als Jugendarrestanstalt genutzt. Die Jugendarrestanstalt Wismar war bis 2008 die einzige in Mecklenburg-Vorpommern. Der Eigentümer öffnete für diesen Tag seine Pforten. Jeder konnte das Gebäude selbst oder bei kleinen Führungen erkunden. Viele Informationstafeln gaben Auskunft über das Gebäude und seine Geschichte. Es gab regen Publikumsverkehr – jeder wollte einmal ins Gefängnis.


11.05.2019 10:30 bis 16:00 Uhr

"Junge Archäologen"

Ort: Marienkirchhof
Anschrift: Marienkirchhof, 23966 Wismar

Im Areal der St.-Marien-Kirche wurden archäologische Grabungen durchgeführt. Abschnittsweise wurden verschiedene Flächen untersucht. Freigelegt wurden historische Funde, wie Grabsteinplatten, Formsteine, alte Maueranker sowie Münzen.
Kinder haben an diesem Tag die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen und in einem Bereich an der Marienkirche nach kleinen „Schätzen“ zu suchen.

Ergebnis:
Im Areal der St. Marienkirche wurden archäologische Grabungen durchgeführt. Freigelegt wurden historische Funde, wie Grabsteinplatten, Formsteine, alte Maueranker sowie Münzen. Für den Tag der Städtebauförderung wurde eine Sandkiste für die kleinen Archäologen aufgestellt, die hier nach „Schätzen“ suchen konnten. Neben Gold- und Silbertalern sowie Edelsteinen konnten die Kinder kleine Backsteine mit dem Logo der Hansestadt Wismar finden, welche eigens für den Tag hergestellt wurden. Insgesamt ca. 30 Kinder im Alter zwischen zwei und zehn Jahren hatten großen Spaß bei der Aktion.
Außerdem wurde auf dem Gelände der St. Marienkirche gezeigt, wie zu früheren Zeiten Backsteine hergestellt werden. Diese handwerkliche Kunst wurde vor Ort vorgestellt - Mitmachen war erwünscht. Auch konnte man sich dazu den Film mit „Bruno Backstein“ anschauen, der dieses Handwerk sehr schön erklärt.


11.05.2019 11:00 bis 15:00 Uhr

St. Marienforum Wismar

Ort: Marienforum
Anschrift: Marienkirchhof, 23966 Wismar

Teil der Entwicklung des Stadtraumes ist das St. Marienforum um die St.-Marien-Kirche zur Beseitigung des städtebaulichen Missstandes mit dem Ziel Wiederherstellung eines Raumes für Ruhe und Verweilen, Kunst und Kultur und als archäologischer Garten als Kontrapunkt zur belebten Altstadt.
Das Marienforum wird vom Architekturbüro vorgestellt. Es werden Führungen zur Vorstellung der bisherigen und geplanten Bauvorhaben stattfinden. Diese sind voraussichtlich 11.00, 12.30 und 14.00 Uhr.

Ergebnis:
Das sich in der Durchführung befindende Projekt St. Marienforum wurde bei Vorträgen des Architekturbüros näher erläutert – so wurde aufgezeigt, welche Vorhaben im Bereich der Marienkirche bisher schon umgesetzt wurden und welche Aufgaben in Zukunft noch erarbeitet und zur Ausführung gebracht werden sollen. Es waren drei Fachvorträge von etwa 30 Minuten mit je etwa 10 Besuchern. Die Vorträge wurden durch eine Führung um den Turm und in das ehemalige Kirchenschiff erlebbar gemacht. Der Stadtraum um die St.-Marienkirche hat das Ziel der Wiederherstellung eines Raumes für Ruhe und Verweilen, Kunst und Kultur und als archäologischer Garten als Kontrapunkt zur belebten Altstadt.


11.05.2019 12:00 bis 16:00 Uhr

Thematische Stadtführung Wismar

Ort: Gotisches Viertel Wismar
Anschrift: Marienkirchhof, 23966 Wismar

Der Stadtraum zwischen dem Archidiakonat auf dem St.-Marien-Kirchplatz und der St.-Georgen-Kirche wird als Gotisches Viertel bezeichnet. Zwischen 1250 und 1549 ist dieser Bereich entstanden und blieb bis 1945 unverändert. Ein Bombenangriff auf Wismar 1945 hat hier große Schäden hinterlassen. 1960 wurden Teile der Kirche und Kapellen abgerissen. Seit den 90-er Jahren wird der Stadtteil nun denkmalgerecht wiederhergestellt.
Stadtführer der Hansestadt Wismar bieten am Tag der Städtebauförderung Führungen durch das gotische Viertel an. 12.00 Uhr, 13.30 Uhr und 15.00 Uhr wird hierzu eingeladen.

Ergebnis:
Es wurden drei thematische Stadtführungen durch das Gotische Viertel angeboten. Der Stadtführer erklärte den jeweils rund 20 gespannten Zuhöhrern den Stadtraum zwischen Archidiakonat, dem St.-Marienkirchplatz und der St.-Georgenkirche. Er führte die Besucher jeweils etwa eine Stunde unter dem Aspekt der Städtebauförderung durch das Gotische Viertel und zeigte auf, wie sich das Quartier bis heute entwickelt hat – vom „tristen DDR-grau“ zur „bunten Welterbestadt“., wie sich das Quartier bis heute entwickelt hat – vom „tristen DDR-grau“ zur „bunten Welterbe-Stadt“. Seit den 90-er Jahren wird der Stadtteil denkmalgerecht wiederhergestellt.